Monatlicher Schweizer Wetter Guide

Facebook
WhatsApp
Pinterest
Der Äschfall in Unterschächen mit Alpenhäusern im Vordergrund, fotografiert von Markus Manfredi | Swissaround.
Plane deine Reise mit dem ultimativen Schweizer Wetter Guide! Entdecke, wie sich das Klima in den vier Jahreszeiten verändert, wann Regen zu erwarten ist und wie du dich bestens vorbereitest. Mit echten Bildern und Videos aus jedem Monat erhältst du einen realistischen Einblick in die Wetterbedingungen. Der perfekte Guide für alle, die ihre Reise nach der Schweiz optimal timen möchten!

Ein Überblick über das Schweizer Wetter

Im Schweizer Wetter Guide erfährst du, was du das ganze Jahr über in der Schweiz erwarten kannst. Die Schweiz bietet vier markante Jahreszeiten, jede mit ihrem ganz eigenen Charme. Während die Sommermonate warme Temperaturen und perfekte Wanderbedingungen bringen, sind der Herbst und Frühling ideal für Outdoor-Aktivitäten ohne extreme Wetterbedingungen. Anders als in vielen anderen Ländern gibt es in der Schweiz keine ausgeprägte Regenzeit – die Niederschläge sind das ganze Jahr über eher gleichmäßig verteilt.

Um dir die Planung zu erleichtern, findest du hier eine Übersicht der Monate. Klicke einfach auf den Monat, der dich interessiert, und erfahre mehr über das Wetter, die besten Aktivitäten und Veranstaltungen in dieser Zeit.

Alle monate im überlick

Januar

Der Januar in der Schweiz ist frostig und gilt als der kälteste Monat des Jahres mit durchschnittlich 3 °C. Ab etwa 800 m Höhe liegt zuverlässig Schnee, und es schneit im Schnitt an 12 Tagen. In Städten wie Zürich oder Genf ist es etwas milder (Tageshöchstwerte 4–5 °C, Tiefstwerte bis -3 °C), Schneefall ist dort aber seltener als in den Bergen. Für Wintersportfans ist der Januar ideal: Ob Langlauf, Skifahren oder Bobfahren, alles ist möglich. Besonders beliebt sind auch verschneite Winterwanderungen mit Panoramaausblick, die du auf meiner Seite zu den schönsten Winterwanderungen in der Schweiz findest. Jedes Jahr findet das berühmte Lauberhornrennen in Wengen statt, die längste Abfahrt im Weltcup. Auch das World Snow Festival in Grindelwald mit beeindruckender Eiskunst lohnt sich.

Februar

Der Februar ähnelt dem Januar stark, bietet jedoch oft die besten Schneeverhältnisse des Winters. Besonders für Ski- und Snowboardfans ist dieser Monat ideal, da in höheren Lagen weiterhin viel Schnee liegt. In tieferen Tälern werden ab Mitte Februar jedoch bereits erste braune Wiesen sichtbar, weil der Schnee langsam schmilzt. Es ist ganz normal, dass die Landschaft nach dem Winter zunächst karg erscheint, bevor sie sich mit zunehmender Sonne in frisches Grün verwandelt. Im Durchschnitt gibt es etwa 10 Schnee- oder Regentage im Monat.

Der Februar eignet sich zudem hervorragend für Panorama-Winterwanderungen. Besonders empfehlenswert ist eine Winterwanderung in Mürren entlang des Panoramawegs von Grütschalp in der Jungfrau Region, mit beeindruckendem Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau.

Gleichzeitig beginnt im Februar die berühmte Fasnacht. Sie startet traditionell in Luzern und wird in der ganzen Schweiz bunt und ausgelassen gefeiert.

März

Der März ist in der Schweiz eine besondere Übergangszeit vom Winter zum Frühling. In den Tälern beginnt die Natur langsam zu erwachen, während in höheren Lagen oberhalb von 1000 m oft noch viel Schnee liegt. Diese Kontraste machen den Monat besonders spannend für Outdoor-Aktivitäten. Die Temperaturen bewegen sich im Durchschnitt zwischen 0 und 11 Grad Celsius, weshalb warme Kleidung weiterhin empfohlen wird. Dank der längeren Sonnenstunden kann es jedoch an sonnigen Tagen bereits bis zu 20 Grad warm werden und sich überraschend mild anfühlen. Im Schnitt gibt es im März rund 6 Regentage.

Ab Mitte März beginnen vielerorts die Kirschblüten zu blühen, und die Wiesen verwandeln sich langsam von Braun in frisches Grün. Löwenzahn und erste bunte Frühlingsblumen schmücken die Landschaft. Genau jetzt starten auch die ersten Frühlingswanderungen in tieferen Lagen, die besonders für Panoramawege und blühende Landschaften ideal sind.

Ein weiteres Highlight im März ist das Sechseläuten in Zürich, bei dem mit dem traditionellen Böögg-Verbrennen symbolisch der Winter verabschiedet wird.

April

Der April gilt in der Schweiz als Monat des wechselhaften Wetters, nicht umsonst heißt es: „Der April macht, was er will.“ Innerhalb weniger Stunden kann sich das Wetter von winterlichen Bedingungen zu sonnigen Abschnitten oder sogar Gewittern nach längeren Wärmephasen verändern. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von etwa 16 Grad ist es deutlich wärmer als in den Vormonaten, dennoch empfiehlt es sich, eine leichte Jacke oder wärmere Kleidung dabeizuhaben.

Während der Frühling in den Tälern bereits in voller Blüte steht, beginnt er in den Bergen oft erst langsam. Oberhalb von rund 1000 m sind stellenweise noch Schneeflecken sichtbar, da die Schneeschmelze je nach Höhenlage unterschiedlich fortschreitet. Im Durchschnitt gibt es im April etwa 5 bis 8 Niederschlagstage.

Besonders reizvoll sind jetzt Frühlingswanderungen in tieferen Lagen, wo Apfelbäume und Obstplantagen zu blühen beginnen. Eine meiner liebsten Touren im April ist die Frühlingswanderung bei Gais im Appenzell, wo sanfte Hügel, blühende Wiesen und weite Ausblicke für eine fast schon idyllische Kulisse sorgen.

Ein weiteres Highlight im Frühling ist das traditionelle Alpaufzug-Erlebnis im Appenzellerland, bei dem geschmückte Kühe zurück auf die Alp geführt werden. Ein authentischer Einblick in die Schweizer Kultur.

Mai

Der Mai markiert in der Schweiz den sichtbaren Übergang vom Frühling zum Sommer. Während in höheren Lagen vereinzelt noch Schneefelder liegen, sind viele mittlere Höhenlagen bereits grün und von Bergblumen sowie farbenfrohen Pflanzen bedeckt. In den Tälern steigen die Temperaturen häufig auf bis zu 20 Grad, wodurch sich der Mai teilweise schon fast sommerlich anfühlt. In höheren Regionen genießt du dagegen noch die frische, klare Bergluft. Nachts kühlt es deutlich ab, Temperaturunterschiede von 12 bis 15 Grad zwischen Tag und Nacht sind keine Seltenheit.

Mit den wärmeren Tagen nehmen auch hitzebedingte Gewitter leicht zu, dennoch gibt es im Durchschnitt nur etwa 8 Niederschlagstage. Bäume und Wiesen stehen nun in voller Blüte, und die Landschaft zeigt sich in intensivem Grün. In besonders warmen Jahren wurden bereits Temperaturen über 30 Grad gemessen.

Neben den idealen Bedingungen für Frühlings- und erste Sommerwanderungen findet im Mai auch das bekannte Fête de la Danse statt, ein landesweites Tanzfestival, das in vielen Schweizer Städten den Frühling mit Musik und Bewegung feiert.

Juni

Der Juni markiert den Beginn des Sommers in der Schweiz. Die täglichen Temperaturen fallen selten unter 15 Grad, bei einer durchschnittlichen Temperatur von rund 19 Grad. Die Landschaft ist nun überall sattgrün, und die langen Tage laden dazu ein, die Natur intensiv zu erleben.

Besonders beeindruckend sind im Juni die zahlreichen Wasserfälle, da durch die Schneeschmelze in höheren Lagen enorme Wassermengen talwärts strömen. Ein perfektes Beispiel dafür sind die Reichenbachfälle und die Aareschlucht, wo das Wasser jetzt mit voller Kraft durch die Schluchten rauscht.

Auch Seenwanderungen bieten im Juni ideale Bedingungen, da sich das Wasser langsam erwärmt und die Berglandschaften bereits in sommerlichem Licht erscheinen.

Ein weiteres Highlight im Frühsommer ist die Cabrio-Bahn Stanserhorn, die mit ihrem offenen Oberdeck spektakuläre Ausblicke über den Vierwaldstättersee und die umliegenden Alpen ermöglicht.

Juli

Der Juli ist dem Juni wettertechnisch sehr ähnlich, mit weiter steigenden Temperaturen und einer durchschnittlichen Temperatur von etwa 22 Grad. An heißen Tagen können die Werte problemlos 30 Grad oder mehr erreichen. Da der Schweiz Meeresbrisen fehlen, die wie in Küstenregionen für natürliche Abkühlung sorgen, kann sich die Hitze teilweise intensiv und drückend anfühlen.

In solchen Situationen bieten höher gelegene Wanderungen eine angenehme Erfrischung. Besonders empfehlenswert ist der 5-Seenweg in Zermatt, der auf über 2500 m mit beeindruckenden Spiegelungen des Matterhorns in kristallklaren Bergseen begeistert.

Auch Gletscherregionen wie das Jungfraujoch oder der Titlis sorgen mit kühleren Temperaturen für eine willkommene Abwechslung an heißen Tagen.

Die sommerliche Hitze kann jedoch auch zu starken Gewittern führen. In den Bergen kann sich das Wetter innerhalb von 15 Minuten drastisch verändern. Wenn Nebel aufzieht oder du entfernte Donnerschläge hörst, solltest du umgehend Schutz suchen.

Neben Outdoor-Abenteuern finden im Juli zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen in der ganzen Schweiz statt. Eine Übersicht der bekanntesten Sommerfestivals findest du auf einer allgemeinen Open-Air-Seite, die aktuelle Events in verschiedenen Regionen zusammenfasst.

August

Der August markiert die Spätsommersaison in der Schweiz und beginnt mit dem Schweizer Nationalfeiertag am 1. August. Während es in höheren Lagen etwas kühler bleibt, liegt die Durchschnittstemperatur bei etwa 20 Grad, wobei die Werte an heißen Tagen problemlos über 30 Grad steigen können. Nach intensiven Hitzeperioden können sich starke Gewitter entwickeln, bei denen innerhalb kurzer Zeit große Niederschlagsmengen fallen.

Gerade deshalb bieten hochalpine Wanderungen im August eine angenehme Abkühlung. Besonders eindrucksvoll ist die Aletsch-Gletscher Wanderung, bei der du auf über 2000 m unterwegs bist und den größten Gletscher der Alpen aus nächster Nähe erlebst.

Der Schweizer Nationalfeiertag am 1. August wird in nahezu jedem Dorf gefeiert, oft mit Feuerwerken, Drohnenshows und traditionellen Festen. Weitere Informationen zum Nationalfeiertag findest du hier → Schweizer Nationalfeiertag.

Wenn du Partys magst, lohnt sich Mitte August zudem ein Besuch der Street Parade in Zürich, bei der Hunderttausende Menschen Techno auf den Straßen der Stadt feiern.

September

Der September ist der Übergangsmonat vom Sommer zum Herbst in der Schweiz. Zu Beginn des Monats erinnert vieles noch an den Spätsommer, doch die Temperaturen können spürbar sinken, da die Sonnenstunden abnehmen. Während die Sonne im Juni noch rund 12 Stunden täglich scheint, sind es im September etwa 9 Stunden. Nachts fallen die Temperaturen häufig in den einstelligen Bereich, weshalb warme Kleidung empfehlenswert ist.

Der September gilt als einer der besten Wander-Monate überhaupt. Die Morgenstunden sind angenehm kühl, und die sommerliche Hitze wirkt tagsüber nicht mehr so intensiv. Gegen Ende des Monats beginnen sich erste Blätter golden zu färben, insbesondere in tieferen Lagen und Weinregionen. Besonders schön sind jetzt Touren durch die Lavaux Weinberge, wo sich die Reben langsam herbstlich färben und der Blick über den Genfersee beeindruckt.
Weitere Inspiration findest du in meiner Übersicht zu den Herbstwanderungen in der Schweiz.

Statistisch regnet es im September nur an etwa 3 bis 5 Tagen, was ihn zu einem idealen Monat für Outdoor-Aktivitäten macht.

Alternativ kannst du im September auch den traditionellen Alpabzug in die Täler miterleben, bei dem geschmückte Kühe von den Alpen zurück in die Dörfer geführt werden. Ein faszinierendes Ereignis, das das kulturelle Erbe der Schweiz eindrucksvoll zeigt.

Oktober

Im Oktober hält der Herbst endgültig Einzug in der Schweiz. Die Blätter fallen von den Bäumen und bedecken die Wege mit raschelndem Laub. Die Temperaturen sinken deutlich und liegen meist zwischen 10 und 15 Grad, weshalb warme Kleidung empfehlenswert ist. In höheren Lagen kann es gegen Ende des Monats bereits zu ersten Schneefällen kommen. Im Durchschnitt gibt es etwa 8 bis 10 Regentage.

Die Herbstluft ist aufgrund der längeren Nächte oft feucht und klar zugleich. Diese Jahreszeit ist auch für das Pilzsammeln bekannt, und in vielen Wäldern liegt der typische Duft von feuchtem Laub und Wald in der Luft. Besonders eindrucksvoll präsentieren sich im Oktober die Lärchenwälder, deren Nadeln sich in ein intensives Goldgelb verfärben.

Wenn du eine spektakuläre Herbstwanderung erleben möchtest, empfehle ich dir die Tour zum Lej Nair im Engadin nahe St. Moritz. Der kleine Bergsee ist umgeben von goldenen Lärchen und bietet ein eindrucksvolles Panorama inmitten der Engadiner Alpen.

Ein weiteres saisonales Highlight im Oktober sind traditionelle Herbstmärkte und Herbstfeste wie das Herbst- und Kürbisfestival, bei dem du regionale Produkte, saisonale Handwerkskunst und herbstliche Aktivitäten findest.

November

Der November markiert den Übergang vom Herbst zum Winter. Oktober und November werden oft als „Nebelmonate“ bezeichnet, da in dieser Zeit häufig Boden- oder Hochnebel auftritt. In tieferen Lagen kann dadurch alles grau erscheinen, während es in höheren Regionen oft sonnig über dem Nebel ist.

Anfang November ähnelt das Wetter noch dem im Oktober, doch die Blätter sind meist bereits von den Bäumen gefallen. Besonders empfehlenswert sind jetzt ruhige Wanderungen in Lärchen- oder Nadelwäldern. Eine wunderschöne Tour ist die Palpuognasee Wanderung in Graubünden, die auch bei ersten Schneefeldern oder Raureif eine besondere Stimmung bietet.

Die Temperaturen liegen typischerweise zwischen 5 und 10 Grad, nachts fallen sie häufig unter den Gefrierpunkt. Warme Kleidung ist daher unerlässlich. Im Durchschnitt gibt es etwa sechs Regentage. Gegen Ende des Monats haben viele Bergregionen bereits die ersten Schneefälle erlebt.

Ein besonders eindrucksvolles Naturerlebnis im November ist das sogenannte Nebelmeer, das sich über den Tälern bildet, während Berggipfel und Aussichtspunkte wie der Uetliberg über den Wolken liegen.

Dezember

Der Dezember markiert den Beginn des Winters in der Schweiz. Tagsüber liegen die Temperaturen meist zwischen 0 und 5 Grad, wodurch es deutlich kalt wird. Warme Kleidung, Handschuhe und Mütze sind daher unerlässlich.

Neben Skifahren ist Schlitteln eine beliebte Winteraktivität. In nahezu jeder Bergregion gibt es eigene Schlittelpisten, und ein Schlitten kann meist für 10 bis 20 Franken gemietet werden.

Auch ruhige Winterwanderungen oder Spaziergänge am See haben nun ihren besonderen Reiz. Besonders stimmungsvoll ist die Lungernsee Wanderung, bei der du selbst im Winter entspannt durchs Dorf und entlang des türkisblauen Sees spazieren kannst.

Viele Menschen feiern im Dezember Weihnachten, und ein Besuch auf einem der traditionellen Weihnachtsmärkte in der Schweiz gehört für viele zur festen Tradition. Festlich beleuchtete Altstädte sorgen für eine magische Atmosphäre.

Silvester wird ebenfalls ausgiebig gefeiert, mit Feuerwerken und spektakulären Drohnenshows in vielen Städten.

Und nach Neujahr beginnt der Januar.

Ich hoffe, dieser Überblick hilft dir dabei, die beste Reisezeit für deine Schweiz-Reise zu finden. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz, von verschneiten Winterlandschaften über blühende Frühlingswiesen bis hin zu goldenen Herbstmomenten.

Wenn du deine Ausflüge noch gezielter planen möchtest, findest du in meinem Magical Switzerland Guide eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl der schönsten Orte, Panorama-Wanderungen und echten Geheimtipps für unvergessliche Erlebnisse.

Weitere Inspiration und detaillierte Wanderrouten findest du außerdem in meinen Blogbeiträgen auf Swissaround, die dir bei der Planung deiner nächsten Tour helfen.

Häufige Fragen zur besten Reisezeit in der Schweiz

ℹ️ Klicke auf die Frage, um die Antwort zu sehen.

Die beste Reisezeit für die Schweiz hängt stark von deinen geplanten Aktivitäten ab. Für Wanderungen, Panorama-Touren und Seenbesuche sind die Monate Mai bis Oktober ideal, da viele Bergregionen schneefrei und gut zugänglich sind. Wintersportler finden von Dezember bis März die besten Bedingungen mit zuverlässigem Schnee in höheren Lagen. Wer mildes Wetter und weniger Touristen bevorzugt, reist am besten im Juni oder September.

Nein, in der Schweiz gibt es keine klassische Regenzeit wie in tropischen Ländern. Niederschläge verteilen sich relativ gleichmäßig über das Jahr. Die Sommermonate gelten statistisch als niederschlagsreichste Zeit, wobei es sich meist um kurze, teils intensive Gewitter handelt. Ganze Regentage sind seltener. In den Bergen kann sich das Wetter jedoch schnell ändern, weshalb eine flexible Planung grundsätzlich empfehlenswert ist.

Viele Reisende empfinden Juni und September als besonders angenehm. Die Temperaturen sind warm, aber meist nicht extrem heiß, und die Luft ist klarer als im Hochsommer. Gleichzeitig sind diese Monate weniger überlaufen als Juli und August. Für Wanderungen bieten sie ideale Bedingungen, da es weniger Hitzestress und oft stabile Wetterlagen gibt.

In höheren Lagen ab etwa 800 bis 1000 Metern beginnt die Schneesaison meist im Dezember und dauert bis März oder April. In alpinen Regionen über 2000 Metern kann Schnee deutlich länger liegen. In Städten wie Zürich oder Genf fällt zwar ebenfalls Schnee, bleibt jedoch oft nicht lange liegen. Wer Schneesicherheit sucht, sollte sich in Bergregionen orientieren.

Die Lärchen färben sich in der Regel zwischen Ende September und Mitte Oktober goldgelb. Besonders eindrucksvoll ist dieses Naturschauspiel im Engadin und im Wallis, wo ganze Berghänge in warmen Farben leuchten. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Wetter und den Temperaturen im Spätsommer ab, weshalb sich die Färbung jährlich leicht verschieben kann.

Der Sommer ist statistisch die niederschlagsreichste Zeit des Jahres. Allerdings handelt es sich oft um kurze, intensive Gewitter, die vor allem am Nachmittag auftreten. Ganze Regentage sind seltener, und häufig scheint davor oder danach wieder die Sonne. In den Bergen kann sich das Wetter jedoch rasch ändern, weshalb eine gute Planung wichtig ist.

September gilt als einer der besten Wander-Monate. Die Temperaturen sind angenehm kühl, die Luft ist klar, und viele Wege sind weniger stark frequentiert als im Hochsommer. Auch Juni bietet ideale Bedingungen mit grüner Landschaft und langen Tagen. In höheren Lagen beginnt die Wandersaison meist im späten Frühling und endet im Oktober.

Die Hochsaison liegt im Sommer zwischen Juli und August sowie im Winter rund um Weihnachten und im Februar. In diesen Zeiträumen sind viele touristische Regionen stärker besucht, insbesondere bekannte Orte wie Zermatt, Interlaken oder das Engadin. Wer es ruhiger mag, reist am besten in der Nebensaison im Frühling oder Herbst.

In tieferen Lagen liegen die Temperaturen im Winter meist zwischen -3 und 5 Grad Celsius. In Bergregionen kann es deutlich kälter werden, insbesondere nachts oder bei klarer Luft. In höheren Alpenlagen sind zweistellige Minusgrade keine Seltenheit. Mit entsprechender Kleidung sind Outdoor-Aktivitäten dennoch problemlos möglich.

Die Blütezeit beginnt je nach Höhenlage im Mai und erreicht ihren Höhepunkt im Juni und Juli. In tieferen Regionen startet der Frühling früher, während alpine Wiesen oberhalb von 1500 Metern etwas später erblühen. Besonders eindrucksvoll sind Bergblumen in mittleren Höhenlagen, wenn Schneereste noch sichtbar sind und die Natur frisch erwacht.

Der November gilt als Übergangsmonat zwischen Herbst und Winter. In tieferen Lagen treten häufig Nebel oder Hochnebel auf, während Bergregionen oft sonnig über der Nebeldecke liegen. Erste Schneefälle sind in höheren Lagen möglich. Für ruhige Wanderungen, Nebelmeer-Aussichten und entspannte Naturerlebnisse kann dieser Monat besonders reizvoll sein.

Markus Manfredi, Schweizer Fotograf und Gründer von Swissaround, mit Kamera über dem Vierwaldstättersee

Über Markus Manfredi - Swissaround

Grüezi, ich bin Markus Manfredi der Fotograf, Videograf und Autor hinter Swissaround.
Ich liebe es, neue Orte zu entdecken und sie durch meine Kamera und Blogbeiträge festzuhalten.
Mit über 5 Millionen Followern zählt Swissaround zu den grössten Social-Media-Kanälen für Schweizer Landschaften und Reisetipps.
Als Schweizer ist es meine Mission, Menschen die wahre Schönheit meines Heimatlandes näherzubringen mit echten Momenten und persönlichen Erfahrungen.
Als Autor des Magical Switzerland Guide teile ich Geheimtipps, Wanderungen und Erlebnisse, die kaum jemand kennt.
Begleite mich weiter auf meinen Reisen durch die Welt im Swissaround Blog

2 Kommentar zu «Monatlicher Schweizer Wetter Guide»

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diesen Beitrag ganz einfach mit einem Klick teilen

Vielleicht plant gerade jemand genau diese Tour! 📲💬

Facebook
WhatsApp
Pinterest
X / Twitter
LinkedIn
Email
Blick über das Gasterntal bei Kandersteg mit steilen Felswänden, grünem Talboden und Fluss im Sommer
Bern

Gasterntal Wanderung – Zwischen Felswänden und Wasserfällen im Berner Oberland

Oberhalb von Kandersteg liegt das wenig bekannte Gasterntal, erreichbar über die spektakuläre Chlusestrasse durch eine enge Felsschlucht. Hinter der schmalen Einspurstrasse öffnet sich ein weites alpines Hochtal mit der wilden Kander, steilen Felswänden und imposanten Wasserfällen wie dem Geltenbachfall. Die Landschaft wirkt ursprünglich und ruhig, fernab der grossen Touristenströme im Berner Oberland. Ist das vielleicht eine der eindrucksvollsten Wanderungen nahe Kandersteg?

WEITERLESEN
Wasserfallarena Batöni im Weisstannental mit mehreren Wasserfällen und gelben Trollblumen auf einer alpinen Sommerwiese
Rundwanderung

Wasserfallarena Batöni Wanderung – Fünf beeindruckende Wasserfälle im Weisstannental

Die Wasserfallarena Batöni im Weisstannental gehört zu den spektakulärsten Naturerlebnissen im Kanton St. Gallen. Nur eine kurze, aber intensive Wanderung trennt dich von fünf imposanten Wasserfällen, die gleichzeitig über hohe Felswände in die Tiefe stürzen. Umgeben von alpiner Landschaft und steilen Hängen entsteht hier eine Kulisse, die in der Schweiz ihresgleichen sucht. Bereit für eines der eindrucksvollsten Wasserfall-Erlebnisse der Ostschweiz?

WEITERLESEN
Top Mürren Winterwanderung mit Panorama auf die Jungfrauberge und Blick auf Eiger Mönch und Jungfrau
Bern

Top Mürren Winterwanderung – Panoramaweg von Grütschalp in der Jungfrau Region

Diese Winterwanderung von Grütschalp nach Mürren führt dich über einen der schönsten Panoramawege der Schweiz. Hoch über dem Lauterbrunnental wanderst du auf breiten Winterwegen mit freiem Blick auf Eiger Mönch und Jungfrau, vorbei an verschneiten Chalets und offenen Hängen. Eine Winterwanderung, die Panorama und Entspannung perfekt miteinander verbindet.

WEITERLESEN
Nach oben scrollen
Offizielles Logo von Swissaround mit Wanderer, Tannenbäumen und Bergsilhouette

Orte, die die meisten nie sehen 👀

Entdecke meine besten Wanderungen und versteckten Spots in der Schweiz, direkt in dein Postfach.