Top Mürren Winterwanderung – Panoramaweg von Grütschalp in der Jungfrau Region

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Top Mürren Winterwanderung mit Panorama auf die Jungfrauberge und Blick auf Eiger Mönch und Jungfrau
Diese Winterwanderung von Grütschalp nach Mürren führt dich über einen der schönsten Panoramawege der Schweiz. Hoch über dem Lauterbrunnental wanderst du auf breiten Winterwegen mit freiem Blick auf Eiger Mönch und Jungfrau, vorbei an verschneiten Chalets und offenen Hängen. Eine Winterwanderung, die Panorama und Entspannung perfekt miteinander verbindet.

ℹ️ Klicke auf das +, um die Wanderinfos anzuzeigen.

🥾 Wanderinfos 🔽
  • 🚗 Anreise: Die Anreise zum Startpunkt dieser Winterwanderung erfolgt über Lauterbrunnen. Direkt beim Bahnhof befindet sich die Seilbahn, die zur Grütschalp führt, wo die Wanderung beginnt. Parkieren ist im großen Parkhaus in Lauterbrunnen möglich, die Kosten betragen rund 18 Franken für bis zu acht Stunden.
  • 💰 Kosten: Kosten entstehen lediglich für die Seilbahnverbindung von Lauterbrunnen zur Grütschalp. Ein einfacher Weg kostet rund 8 Franken ohne Halbtax. Mit dem Swiss Travel Pass ist die Rückreise ab Mürren oder Gimmelwald in der Regel kostenlos.Mit Halbtax oder GA ist die Seilbahn oft günstiger, je nach Ticket und Gültigkeit lohnt sich ein kurzer Check im SBB Fahrplan vorab.
  • 🥾 Ausrüstung: Gute Winterstiefel mit Profil, Sonnenbrille, etwas Proviant, Steigeisen zum einfachen An und Ausziehen sowie Sonnenschutz, da die Sonne im Winter stark reflektiert.
  • 🥵 Schwierigkeit: T1. Die Winterwanderung von Grütschalp nach Mürren verläuft überwiegend flach, mit nur wenigen und sehr moderaten Steigungen, die gut machbar sind und sich auch für weniger geübte Wanderer eignen.
  • 📍 Start und Ende: Der Start dieser Winterwanderung befindet sich in Grütschalp oberhalb von Lauterbrunnen. Das reguläre Ende ist in Mürren, je nach Kondition kann die Route bis nach Gimmelwald verlängert werden.
  • 🚶‍♂️ Distanz: Die Distanz von Grütschalp nach Gimmelwald beträgt rund 8,4 Kilometer. Die Strecke kann je nach Route in Etappen unterteilt werden. Wer mehr Höhenmeter möchte, kann die Wanderung über Allmendhubel erweitern und von dort zurück ins Tal wandern.
  • ⏱️ Zeit: Für die Winterwanderung solltest du rund 2,5 Stunden reine Gehzeit einplanen. Wer die Aussicht genießt, Pausen einlegt und ohne Zeitdruck unterwegs ist, verbringt entspannt etwa 3 bis 3,5 Stunden auf der Strecke. Die Wanderung eignet sich ideal für einen halben Tag ohne frühe Startzeit.
  • 📊 Aufstieg und Abstieg: Der Aufstieg beträgt insgesamt rund 200 Höhenmeter, der Abstieg liegt bei etwa 330 Höhenmetern und verteilt sich angenehm über die gesamte Strecke.
  • 🌿 Untergrund: Rund 5 Kilometer verlaufen auf präparierten Winterwegen im Schnee bis nach Mürren. Die restlichen etwa 3,4 Kilometer führen über eine Straße, die im Winter größtenteils ebenfalls schneebedeckt ist.
  • 🦌 Wildtiere: Unterwegs konnten wir eine Herde Gämsen beobachten, die im Winter wegen der Nahrungssuche und milderen Temperaturen weiter nach unten ziehen. Zudem zeigte sich ein Eichhörnchen auf Futtersuche, begleitet vom leisen Zwitschern verschiedener Wintervögel entlang des Weges. Besonders in den Morgen und Abendstunden sind die Chancen auf Tierbeobachtungen höher.
  • 👨‍👩‍👧 Familien-Check: Die Winterwanderung ist grundsätzlich gut mit Kindern machbar, da die Wege breit und übersichtlich sind. Im Winter liegt jedoch durchgehend Schnee, weshalb ein Kinderwagen nicht empfohlen wird, da es an einigen Stellen abschüssig ins Gelände hinuntergeht.
  • 📌 Wegweiser & Markierungen: Der Winterwanderweg ist durchgehend gut ausgeschildert und verläuft stets auf bestehenden Wegen, nicht durch die Wildnis. Verlaufen ist praktisch ausgeschlossen. Im Winter ist es wichtig, konsequent den pinken Wegweisern für Winterwanderungen zu folgen.
  • 🐕 Wandern mit Hund: Die Winterwanderung ist grundsätzlich gut mit Hund machbar, da der Weg breit und übersichtlich ist. Bei kleinen oder kurzhaarigen Hunden sollte jedoch aufgepasst werden, da die Pfoten auf Schnee und Kälte schnell auskühlen können.
  • 💡 Tipps: Wer möglichst viel Sonne genießen möchte, startet die Winterwanderung idealerweise gegen 10 Uhr, da der Panoramaweg dann lange sonnig bleibt. In Mürren besteht zudem die Möglichkeit, mit der Standseilbahn hinauf zum Allmendhubel zu fahren und von dort zurück nach Mürren zu wandern.
  • 🏡 Unterkünfte & Restaurants: In Mürren gibt es zahlreiche Restaurants und Unterkünfte für jede Tageszeit und jedes Budget. Auch bei der Zwischenstation Winteregg befindet sich ein gemütliches Restaurant, das sich ideal für eine Pause während der Winterwanderung eignet.
  • 🌄 Highlights: Das große Highlight dieser Winterwanderung ist das durchgehende Panorama auf Eiger Mönch und Jungfrau in Kombination mit einer einfachen und entspannten Route. Ergänzt wird das Erlebnis durch das idyllische Dorf Gimmelwald unterhalb von Mürren, das mit seinem ursprünglichen Charme überzeugt. 
    Wenn dir Panoramawege gefallen, lohnt sich im Sommer auch eine Wanderung rund um den Lungernsee, die mit türkisblauem Wasser und eindrucksvoller Bergkulisse zu den schönsten Panorama Wanderungen der Schweiz zählt.

Als wir in Lauterbrunnen ankamen, merkten wir sofort, dass uns ein wunderschöner Wintertag erwartete. Für Januar waren die Temperaturen angenehm mild und die Stimmung ruhig. In der Bäckerei deckten wir uns noch mit Brötchen und etwas Aufschnitt ein, um später unterwegs ein entspanntes Picknick in der Wintersonne zu machen.

Die Winterwanderung startet direkt beim Bahnhof in Lauterbrunnen. Nach dem Überqueren des Bahnhofareals steht man bereits vor der Seilbahnstation, die hinauf zur Grütschalp führt und gleichzeitig den Startpunkt der Wanderung markiert. Mit unserer SBB Tageskarte fuhren wir kostenlos nach oben, auch mit dem Swiss Travel Pass ist die Fahrt inbegriffen.
Schon die Seilbahnfahrt ist ein Erlebnis für sich. Während der Auffahrt öffnet sich der Blick seitlich ins Lauterbrunnental, wo die Morgensonne die Felswände und Wasserfälle in warmes Licht taucht. Besonders schön ist die Aussicht, wenn man nahe bei der Tür steht, da sich von dort der beste Blickwinkel ins Tal bietet.

Oben angekommen stehen wir direkt bei der Station Grütschalp. Von hier aus könnte man mit dem Zug weiter nach Mürren fahren, doch da wir für die Winterwanderung hier sind, folgen wir den Wegweisern mit dem Aussichtssymbol und den markierten Wanderwegen. Direkt bei der Station befindet sich eine Terrasse mit wunderschönem Panorama in Richtung Wengen auf der gegenüberliegenden Talseite, zudem gibt es hier ein Restaurant für eine erste oder spätere Pause.

Bevor wir losgehen, ziehen wir unsere Steigeisen an, da der Weg an diesem Tag stellenweise stark gefroren ist. Da wir zuvor noch Zeit im Lauterbrunnental verbracht hatten, starteten wir unsere Wanderung erst gegen 12 Uhr. Für die besten Lichtverhältnisse und möglichst viel Sonne empfehlen wir jedoch, die Winterwanderung bereits gegen 10 Uhr zu beginnen.
Gerade bei eisigen Bedingungen sorgen Steigeisen für deutlich mehr Halt und Sicherheit und machen die Winterwanderung auf gefrorenen Abschnitten deutlich entspannter.

Nachdem wir die Grödel montiert hatten, entdeckten wir direkt den pinken Winterwegweiser mit der Nummer 711. Alternativ folgt man einfach den pink schwarz markierten Stangen entlang des Weges, sodass Verlaufen hier praktisch ausgeschlossen ist. Der Start der Winterwanderung führt zunächst leicht bergauf, doch durch die regelmäßig vorbeifahrenden Züge und das durchgehende Panorama fällt dieser Abschnitt kaum ins Gewicht.

Immer wieder legen wir kleine Pausen ein, genießen die Aussicht und warten auf den nächsten Zug, der sich etwa alle fünfzehn Minuten ankündigt. Währenddessen begleitet uns ein eindrucksvoller Blick auf Eiger Mönch und Jungfrau. Wer eines der schönsten Winterpanoramen der Region sucht, ist auf diesem Abschnitt genau richtig.

Nach dem kurzen und einfachen Aufstieg erreichen wir einen Abschnitt mit mehreren Bänken und freier Sicht ins Tal. Die Aussicht ist wie erwartet beeindruckend. Da es bereits nach 12 Uhr war und wir noch nichts gegessen hatten, legten wir hier eine kurze Pause ein. Dieser Abschnitt eignet sich besonders gut für ein Picknick, da mehrere Bänke vorhanden sind und man die Aussicht in der Sonne entspannt genießen kann. Es gibt kaum etwas Schöneres, als das Essen draußen in der Natur zu genießen, umgeben von winterlicher Ruhe und Weitblick.

Die Sonne wärmte uns dabei deutlich mehr als erwartet, so sehr, dass wir im Zwiebelprinzip eine Schicht nach der anderen ablegen mussten, um nicht ins Schwitzen zu geraten. Gut gestärkt setzten wir die Winterwanderung fort. Vor uns öffnete sich nun ein offener Abschnitt ohne Bäume, nur noch Panorama in alle Richtungen. Gleichzeitig bemerkten wir jedoch, dass sich langsam immer mehr Wolken am Himmel sammelten.

Unterwegs merkten wir, dass die vermeintlich einfachere Variante wohl wäre, von Mürren nach Grütschalp zu wandern. Im Winter und bei Schnee ist das Abwärtsgehen jedoch deutlich heikler. Der Schnee fühlt sich stellenweise wie eine Rutschbahn an und verhält sich fast wie Sand, wodurch man bei jedem Schritt leicht nach hinten rutscht. Bergauf zu gehen gibt deutlich mehr Kontrolle und Sicherheit, weshalb wir diese Richtung im Winter klar empfehlen.

Nach rund einer Stunde gemütlichen Gehens erreichten wir die Zwischenstation Winteregg. Schon von weitem hörten wir Musik und merkten, dass hier deutlich mehr Betrieb herrscht. Die Winteregg eignet sich zudem sehr gut als Orientierungspunkt entlang der Route, da sich hier mehrere Wege, Bahn und Seilbahn treffen. Neben einem Restaurant zum Aufwärmen und Stärken ist die Winteregg auch ein Treffpunkt für Ski und Snowboardfahrer, da die Seilbahn von hier wieder nach oben führt.

Als Fotograf lernten wir auf dieser Winterwanderung einmal mehr, wie wichtig es ist, immer wieder einen Blick nach hinten zu werfen. Die Perspektive verändert sich komplett. Auf der gegenüberliegenden Seite öffnet sich der Blick nach rechts, wo man durch eine Lücke im Wald das Dorf Wengen erkennt. Dahinter erheben sich die Berge rund um die Schynige Platte, und genau in dieses Tal führt auch die Richtung nach Grindelwald.

Der Weg führt anschließend wieder ein Stück durch den Wald, was bei sonnigem Winterwetter angenehm für die Augen ist und kurz Schatten spendet. Nach diesem Abschnitt verläuft der Winterwanderweg parallel zu den Gleisen. Links begleiten uns die Züge, rechts wandern wir gemütlich weiter in Richtung Mürren. Innerhalb von nur etwa fünfzehn Minuten zog deutlich mehr Bewölkung auf, ein gutes Beispiel dafür, wie schnell sich Wetter und Licht in den Bergen verändern können und wie stark sich dadurch die Stimmung der Landschaft wandelt.

Nach knapp eineinhalb Stunden erreichten wir bereits Mürren. Für unsere Beine fühlte sich die Strecke überraschend kurz an, geschwitzt haben wir kaum, einzig die intensive Sonne sorgte für warme Temperaturen. In Mürren zogen wir unsere Grödel aus, da der Weg ab hier gekiest ist und keine Rutschgefahr mehr besteht.

Mürren ist ein autofreies Bergdorf und zählt zu den beliebtesten Orten im Berner Oberland. Gerade die Autofreiheit macht Mürren besonders angenehm, da sich Ruhe, klare Bergluft und das Dorfleben ohne Verkehrslärm ganz anders entfalten können. Rund 450 Menschen leben ganzjährig hier, durch die vielen Gäste liegt die Anzahl der Personen im Dorf an den meisten Tagen bei etwa 1.500. Trotz der Beliebtheit bewahrt sich Mürren seinen ruhigen, ursprünglichen Charakter.

Wir trauten unseren Augen kaum, denn das Dorf wirkt unglaublich idyllisch und vermittelt sofort ein Gefühl von Ankommen und Zuhause. In Mürren besteht zudem die Möglichkeit, mit der Standseilbahn hinauf zum Allmendhubel zu fahren und von dort entweder zu schlitteln oder gemütlich zurück nach Mürren zu wandern. Gerade im Winter lohnt es sich jedoch, die Zeit im Blick zu behalten, da es am Nachmittag schnell dunkel wird und sich Licht und Temperaturen rasch verändern.

Da es mittlerweile bereits gegen 15 Uhr war und die Tage im Winter bekanntlich kurz sind, entschieden wir uns, durch das Dorf weiterzuschlendern und die Winterwanderung in Richtung Gimmelwald fortzusetzen.

Fotografisch gehört das Dorf zu den schönsten Orten der Region, denn von hier hat man eine der besten Aussichten auf den Eiger. Besonders im Abendlicht entfaltet sich eine ganz eigene Stimmung, wenn das warme Licht die Bergflanken berührt. Um nach Gimmelwald zu gelangen, wählten wir bewusst die Straße, da die offiziellen Wanderwege im Winter sehr steil sind und oft tief im Schnee liegen. Die Straße ist in dieser Jahreszeit die einzig sinnvolle und sichere Verbindung zwischen Mürren und Gimmelwald. Während wir unterwegs waren, wurde es langsam immer dunkler und kurz dachten wir sogar, es könnte bald zu schneien beginnen.

Trotzdem ist die Winterwanderung von Mürren nach Gimmelwald sehr einfach und gut machbar. In etwa einer Stunde erreicht man das Dorf, je nach Abschnitt entweder auf Schnee oder auf teilweise freier Straße. In Mürren wurden in letzter Zeit mehrere Seilbahnen gebaut, unter anderem im Zusammenhang mit der steilsten Seilbahn der Welt. Damit bleibt Gimmelwald trotz der neuen Infrastruktur weiterhin gut an die Außenwelt angebunden.

Gimmelwald ist ein sehr kleines Dorf zwischen Mürren und dem Lauterbrunnental, zählt jedoch zu den urigsten Orten der Region. Die traditionellen Chalets, die schmalen Gassen und die ruhige Lage verleihen dem Dorf einen ganz besonderen Charakter.

Wir erreichten Gimmelwald erst nach Sonnenuntergang, und es wurde schnell dunkel. Dadurch konnten wir das Dorf diesmal leider nicht mehr ausgiebig erkunden. Da wir jedoch schon mehrmals hier waren, kennen wir das Dörfchen gut und schätzen seine authentische, ruhige Atmosphäre sehr. 😊

Wir erreichten die Seilbahnstation in Gimmelwald, die uns hinunter nach Stechelberg bringt, bereits fast in der Dunkelheit. Kein Problem, denn die Seilbahn fährt hier bis etwa 22 Uhr, damit auch die Einheimischen am Abend sicher nach Hause kommen. In Stechelberg wartet anschließend der Postbus, der direkt zurück nach Lauterbrunnen fährt. Von dort geht es entweder mit dem Zug nach Hause oder ins nahegelegene Parkhaus, falls du mit dem Auto unterwegs bist.

Für uns zählt diese Winterwanderung von Grütschalp nach Mürren bis nach Gimmelwald zu den schönsten Touren im Berner Oberland. Der gut ausgeschilderte Winterwanderweg bietet über weite Strecken ein beeindruckendes Panorama auf Eiger Mönch und Jungfrau und ist gleichzeitig angenehm zu gehen. Dank der einfachen Anreise über Lauterbrunnen und der zuverlässigen Bahn und Seilbahnverbindungen eignet sich die Route ideal für eine entspannte Winterwanderung mit maximaler Aussicht. Wer Winterwanderungen in Mürren sucht, findet hier einen echten Klassiker, der je nach Jahreszeit auch als Sommerwanderung begeistert.

Möchtest du die Tour selbst nachwandern, speichere dir den Beitrag ab oder teile ihn mit jemandem, der Winterwanderungen genauso liebt wie wir.

Details und Höhenprofil

Häufige Fragen zur Winterwanderung von Grütschalp nach Mürren

ℹ️ Klicke auf die Frage, um die Antwort zu sehen.

Ja, diese Winterwanderung eignet sich sehr gut für Anfänger. Der Weg ist breit, gut präpariert und weist nur wenige, sehr moderate Steigungen auf. Dank der klaren Wegführung und der einfachen Orientierung ist die Route auch ohne Winterwander Erfahrung gut machbar.

Die reine Gehzeit von Grütschalp nach Mürren beträgt etwa 1,5 Stunden. Wer regelmäßig Pausen einlegt, Fotos macht oder die Aussicht genießt, sollte insgesamt rund 2 bis 2,5 Stunden einplanen. Wer von Grütschalp nach Gimmelwald wandern will liegt bei ca. 2.5 Stunden.

Ja, die Route ist im Winter sehr gut ausgeschildert. Man folgt durchgehend den pinken Wegweisern und Markierungsstangen für Winterwanderwege. Da der Weg stets auf offiziellen Routen verläuft, ist Verlaufen praktisch ausgeschlossen.

Die Anreise ohne Auto ist sehr einfach. Mit dem Zug erreicht man Lauterbrunnen, von dort fährt eine Seilbahn direkt hinauf nach Grütschalp. Nach der Wanderung gelangt man ab Mürren oder Gimmelwald bequem mit Bahn, Seilbahn und Bus zurück nach Lauterbrunnen.

Ja, die Winterwanderung lässt sich problemlos bis nach Gimmelwald verlängern. Ab Mürren führt eine einfache und gut begehbare Straße weiter ins Tal. Für diese Zusatzstrecke sollte man etwa eine weitere Stunde einplanen.

Die Route ist grundsätzlich gut mit Kindern und Hund machbar. Im Winter liegt jedoch durchgehend Schnee, weshalb Kinderwagen nicht empfohlen werden. Bei kleinen Hunden sollte auf kalte Pfoten geachtet werden, insbesondere bei längeren Pausen.

Am besten startet man die Winterwanderung am Vormittag, idealerweise gegen 10 Uhr. Zu dieser Zeit ist der Panoramaweg besonders sonnig, die Lichtverhältnisse sind optimal und die Temperaturen meist angenehm.

Bei eisigen oder stark gefrorenen Bedingungen sind Steigeisen/Grödel sehr zu empfehlen. Sie sorgen für deutlich mehr Halt und Sicherheit auf rutschigen Abschnitten. Bei frischem Schnee sind sie nicht zwingend notwendig, erhöhen aber den Gehkomfort.

Ja, entlang der Route gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten. Besonders in Mürren sowie bei der Zwischenstation Winteregg stehen Restaurants zur Verfügung. In Lauterbrunnen, Mürren und Gimmelwald finden sich zudem öffentliche Toiletten.

Das Besondere an dieser Winterwanderung ist die Kombination aus einfacher Wegführung und durchgehendem Panorama auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Der Blick begleitet die Wanderung über weite Strecken und macht sie zu einer der schönsten Winterrouten im Berner Oberland.

Markus Manfredi, Schweizer Fotograf und Gründer von Swissaround, mit Kamera über dem Vierwaldstättersee

Über Markus Manfredi - Swissaround

Grüezi, ich bin Markus Manfredi der Fotograf, Videograf und Autor hinter Swissaround.
Ich liebe es, neue Orte zu entdecken und sie durch meine Kamera und Blogbeiträge festzuhalten.
Mit über 5 Millionen Followern zählt Swissaround zu den grössten Social-Media-Kanälen für Schweizer Landschaften und Reisetipps.
Als Schweizer ist es meine Mission, Menschen die wahre Schönheit meines Heimatlandes näherzubringen mit echten Momenten und persönlichen Erfahrungen.
Als Autor des Magical Switzerland Guide teile ich Geheimtipps, Wanderungen und Erlebnisse, die kaum jemand kennt.
Begleite mich weiter auf meinen Reisen durch die Welt im Swissaround Blog

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